© 2018 Klaus Alber | Tauernclimb

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Über mich

Bereits von Kindesalter an haben mich die Berge in Ihren Bann gezogen.

 

Schon als Kind im Alter von 10 Jahren durfte ich das erste Mal mit meinem Vater Wilhelm Alber, ebenfalls Berg- und Skiführer, gemeinsam mit der Alpinen Einsatzgruppe der Gendarmerie meinen ersten 3000er-Gipfel besteigen, das Säuleck mit 3.086 m. Nicht lange darauf folgten der Ankogel 3.250m, der Vordere Geiselkopf 2.976m und noch weitere Bergabenteuer in den Mallnitzer Bergen.

MIt dem Alpenverein, der in unserem Ort immer sehr engagiert war, kamen in den folgenden Jahren erste alpine Klettererfahrungen in den Lienzer Dolomiten und in der Karnischen Region dazu.

 

Mit meinem Vater und wieder einmal der Alpingendarmerie stand ich im Alter von 14 Jahren auf dem Gipfel des Großglockners 3.798m, Österreichs höchsten Berg.

Im Rahmen der Ausbildung zum Jugendführer des AV konnte ich erste Erfahrungen sammeln, was es heißt selbstständig am Berg unterwegs zu sein, ob nun beim Alpinklettern, Sportklettern oder im hochalpinen, vergletscherten Gelände.

Mit 18 Jahren wurde ich Mitglied der Bergrettungsortsstelle Mallnitz. Im Rahmen der Ausbildung zum vollwertigen Bergrettungsmitglied konnte ich während den Ausbildungskursen in Schnee, Fels und Eis mein Können und meine Erfahrungen in diesem Bereich vertiefen. 

 

Mit Bergkameraden Alois Krenn und Viktor Steiner, beide Mitglieder der Bergrettungsortsstelle Mallnitz, hatte ich das Privileg mit äußerst erfahrenen & routinierten Alpinisten & Bergführerunterwegs zu sein, ob nun beim Fels- oder Eisklettern, auf Hoch- oder Skitouren. Gleichzeitig lernte ich weitere Mitglieder der Kärntner Kletter- und Bergsteigerelite kennen, wie z.B. den Profi- und Extrembergsteiger Markus Pucher, mit dem mich seitdem eine Schüler-Mentor-Freundschaft verbindet.

 

Seitdem bin ich ständig am Berg unterwegs, wobei der Klettersport zu meiner großen Leidenschaft gehört. Ob nun während meines Studiums mit meinen Tiroler Bergfreunden auf unzähligen Sport- und Alpinkletterausflügen in der Innsbrucker Umgebung, im Kaisergebirge, bei Klettereien in den Dolomiten mit meinem Freund Andy Holzer, dem bekannten „Blind Climber“, oder meinen Kletterreisen ins ferne abgelegene Grönland, ich hab immer wieder das Bergabenteuer gesucht.

 

Nachdem ich schon vor einigen Jahren die Idee hatte meine Passion mit meinem Beruf als Hotelier und Gastwirt in Mallnitz zu verbinden, traf ich im Jahr 2014 den Entschluss Berg- und Skiführer zu werden. Nach 3 Jahren sehr intensiver, umfangreicher und sehr professioneller Ausbildung auf hohem, internationalem Niveau konnte ich nun im Juni 2017 diese in Chamonix, Frankreich abschließen.

Zudem genieße ich es auch noch sehr, meine Leidenschaft mit meiner Lebenspartnerin Anna teilen zu dürfen, die mich auch während meiner 3-jährigen Ausbildung als Bergkameradin immer tatkräftig unterstützt hat und mich auch auf zahlreichen Touren begleitet, privat als auch mit Gästen. Die Berge sind ein zentrales Element meines Lebens, ich kann dem Alltag entfliehen, meine

Energiereserven auftanken und werde immer wieder auf ehrfürchtige, lehrreiche Weise in dieser Welt darauf aufmerksam gemacht, wie klein wir Menschen mit unseren alltäglichen Problemchen doch sind im Vergleich zu dieser atemberaubenden, eindrucksvoll erhabenen und gewaltigen Natur.

Man besiegt beim Bergsteigen nie den Berg an sich, man überwindet lediglich sich selbst und wird mit einer neuen Perspektive belohnt, einem Blick von oben auf die Welt unten. Diese Erfahrung und dieses Gefühl, sich überwunden zu haben, ist es allemal Wert sich immer wieder zu überwinden und immer wieder neue Perspektiven zu gewinnen.

Im Sinne dieser Bergsteigerphilosophien freue ich mich meine Begeisterung, Erfahrung und Wissen an dich weiterzugeben, ob nun auf einer einfachen, kleinen Berg- oder Skitour in der Mallnitzer Bergwelt, bei einer ausgiebigen Hochtour im vergletscherten Hochgebirge der Alpenriesen ober einer ausgewachsenen Alpinkletterei an den steilen, hohen Wänden der Dolomiten. Sicherheit hat bei mir oberste Priorität, denn das wichtigste ist immer noch, wieder heil und munter im Tal anzukommen. Denn was zählt ein Bergerlebnis, wenn man niemanden davon mehr berichten kann.

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